4.4 Fazit – Objekt

DoUTC324UTC11bUTCThu, 20 Nov 2008 13:07:59 +0000 20, 2008

Vergleichsobjekte sind bewusstseinsinterne Objekte, die

  1. wahrgenommen und
  2. verknüpft sind und
  3. denen Aufmerksamkeit zuteil wird.

Vergleichsobjekte können der Außen-, Innen- oder der dritten oder vierten Welt entstammen.

Sie sind – direkt oder indirekt – identifizierbar durch Angabe der Raumposition. Vergleichsobjekte müssen in der Gegenwart gegeben sein; Vergangenes und Zukünftiges ist nicht vergleichbar.

Akzeptiert man diese Annahme, dann ergeben sich Konsequenzen für die Wissenschaft (Nicht nur allgemeine, sondern auch singuläre Aussagen, die die Vergangenheit betreffen, sind nicht verifizierbar. Kausalbeziehungen sind nicht erkennbar.) und für die Sozialwissenschaften (Ein Erlebnis ist als sinnhaftes – im Sinne Schütz´ – nicht konstituierbar; Strukturen als überdauernde Gegebenheiten und transintentionale Folgen sind nicht erkennbar).

Zusammengesetzte Vergleichsobjekte bestehen aus Vergleichselementen, die eine Mindestextensität oder -intensität überschreiten müssen. Welche Vergleichselemente ein Vergleichsobjekt bilden, hängt nicht von der Anzahl oder der Art der Vergleichselemente oder Relationen ab. Stattdessen bestimmt die Aufmerksamkeit die Art (konkret – abstrakt), Anzahl (eines – mehrere – alle) und den Umfang der Vergleichsobjekte.

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